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Freisprechungsfeier: 63 Gesellen verabschiedet

Glückwunsch an die frischgebackenen Gesellen: Sie wurden bei der Freisprechungsfeier in Rohrdorf verabschiedet.

Rohrdorf – 63 Zimmerergesellen und -gesellinnen wurden bei der Freisprechungsfeier der Zimmerer-Innung Rosenheim im Hotel zur Post in Rohrdorf verabschiedet. Dazu begrüßte der Obermeister der Zimmerer-Innung Rosenheim Thomas Pichler neben Familienmitgliedern der Gesellen, auch Chefs und Arbeitskollegen der ehemaligen Azubis sowie Lehrer.

Pichler: "Ihr habt euch für einen Beruf entschieden, der zu einem der schönsten und vielfältigsten Berufe im Handwerk zählt“

Außerdem kamen Landrätin Marianne Loferer, Helmut Hundhammer von der Sparkasse Rosenheim, Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots, Jürgen Ersing von der Berufsschule Bad Aibling, Prüfungsausschussvorsitzender Franz Baumann sowie der Präsident des Landesinnungsverbandes und Vorsitzender von Holzbau Deutschland, Peter Aicher.

Obermeister Pichler motivierte die frischgebackenen Gesellen: „Ihr habt euch für einen Beruf entschieden, der zu einem der schönsten und vielfältigsten Berufe im Handwerk zählt.“ Gleichzeitig sei es aber auch eine Tätigkeit, die während der dreijährigen Ausbildung viel Leistungsbereitschaft, Fachwissen und Qualifikation gefordert hat.

Dieser Einsatz werde nun belohnt mit der Übergabe des Gesellenbriefs – die „Eintrittskarte für die Zukunft“, wie Pichler sagte. Nach der Lehre gebe es nun viele Weiterbildungsmöglichkeiten im Zimmererhandwerk, etwa zum Vorarbeiter, Polier, Werkspolier, Meister und Techniker. Zudem werden viele Studiengänge im Holzbau an der technischen Hochschule Rosenheim angeboten.

Zimmererberuf vereint "alte Traditionen gepaart mit modernster Technologie"

Doch der Obermeister plädierte dafür, erst einige Jahre Praxiserfahrung zu sammeln, denn diese könne durch Theorieunterricht nicht ersetzt werden. Außerdem betonte er: „Alte Traditionen gepaart mit modernster Technologie machen uns zu einem der leistungsstärksten Partner am Bau und den Zimmererberuf sehr attraktiv für junge Menschen.“

Er verglich den Gesellenbrief mit einem Schiffsticket, denn wo die Reise hingeht, wüssten viele neue Gesellen noch nicht genau. Das Ziel müsse jeder Kapitän selbst bestimmen. Und so schloss er mit Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen!“

Ehrung der Besten: (v.l.) Obermeister Thomas Pichler, die Ausgezeichneten Markus Weingartner und Valentin Lenz sowie stellvertretender Obermeister Franz Wörndl.

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